07.05.2014 - Hafentag in Burghausen

Ein weiterer wichtiger Schritt wurde für die Entwicklung der neuen Umschlagsanlage in Burghausen eingeleitet. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass mit der Eröffnung des Terminals im Juni in Burghausen viele Verlader ihre bisher gewohnten Geschäftsprozesse an das neue Angebot anpassen müssen, um auf diesem Weg die aufgezeigten Verbesserungspotentiale im intermodalen Verkehr ausschöpfen zu können. Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im November haben sich nun rund 80 Teilnehmer über den aktuellen Stand beim Hafentag informiert.

Im Rahmen der Veranstaltung fand für Interessierte eine Besichtigung des Terminals statt. Die Teilnehmer zeigten sich zufrieden darüber, dass nun Güter auch direkt in der Region auf die Schiene verlagert werden können. Im Anschluss präsentierten sich die Vertreter der Nordhäfen (Hamburg, Rotterdam und Antwerpen) sowie die Vertreter der Südhäfen (Triest und Venedig) im Stadtsaal.

Neben den allgemeinen Kennzahlen und den Spezialisierungen der einzelnen Häfen wurden auch die Möglichkeiten aufgezeigt, wie ab Juni Güter vom oder zum Terminal von den jeweiligen Häfen transportiert werden können. Speziell ging es hierbei um die Häufigkeit der Relationen und den Service, den die einzelnen Häfen bieten können. Bei der anschließenden Diskussionsrunde konnten Fragen aus dem Publikum an die Vertreter der Häfen gestellt werden.

"Aufgrund der positiven Resonanz aus der Wirtschaft werden wir in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen anbieten, um die regionale Wirtschaft über die Möglichkeiten und aktuellen Geschehnisse des KTB auf dem Laufenden zu halten", so Berthold Jesse, Geschäftsführer der KTB.

Hafentag in Burghausen
v.l.n.r. zeigt Berthold Jesse (Geschäftsführer KTB), Wouter van Dijk (Hafen Rotterdam), Ingo Eglhoff (Hafen Hamburg), Karl Fischer (LKZ Prien GmbH), Robert Giraud (Hafen Antwerpen), Marco Zollia (Hafen Triest), Dieter Berlinghof (Terminalleiter KTB), Sandro Bisello (Hafen Venedig) vor dem Containermodell